Über mich

Geboren und aufgewachsen bin ich im benachbarten Freiburg. Nach meiner Schulausbildung absolvierte ich in der allgemeinen Finanzverwaltung des Landes Baden-Württemberg den Vorbereitungsdienst für die Beamtenlaufbahn. Im Anschluss holte ich die Fachhochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg nach und erlangte durch diverse berufsbegleitende Fortbildungen die Voraussetzungen für den Aufstieg in den gehobenen Verwaltungsdienst.

Meine erste Stelle nach der Ausbildung hatte ich bei einem Kreisjugendamt. Hier war ich sowohl Vormund für Kinder, deren Eltern die elterliche Sorge nicht ausüben konnten oder durften, als auch Vertreter der Kinder und Jugendlichen in Unterhaltsfragen.

Bei dieser Tätigkeit habe ich gelernt mit hochemotionalen Themen und Situationen umzugehen. Dabei ist mir bewusst geworden wie wichtig ein funktionierendes Umfeld für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist. Etwas was in meiner Familie eine Selbstverständlichkeit ist – die Unterstützung der Kinder – ist für einige Familien aus den verschiedensten Gründen nur schwer zu leisten.

Um mich persönlich weiterzuentwickeln habe ich im Anschluss die Stelle des stellvertretenden Leiters des Haupt- und Personalamts einer Gemeinde mit 15.000 Einwohnern und ca. 340 Mitarbeitern übernommen. Damit bin ich tief in der Materie der Kommunen und tagtäglich mit den Schwerpunkten des Kommunalrechts und der Arbeit in kommunalen Gremien vor Ort betraut. Ein weiterer wichtiger Punkt meiner Arbeit ist die Einstellung und Betreuung der Mitarbeiter der Gemeinde. Hier konnte ich in den vergangenen Jahren einen tiefen Einblick in die Lebenswelt der Gemeindebediensteten gewinnen. Dabei habe ich gelernt, dass die Bedürfnisse, Probleme und Wünsche der Mitarbeiter wahrzunehmen und darauf zu reagieren der Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist.

In meiner Freizeit suche ich den Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit in der Natur. Beim Spazieren gehen oder auf der Wandertour kann ich gut abschalten. Aber auch bei einem Spiel des SC Freiburg lässt sich gut abschalten, auch wenn ich seit meiner Kindheit von Jahr zu Jahr um den Klassenerhalt zittere.